27 Sep 2012

Factoring – Finanzierungsalternative des Mittelstandes

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Der Deutsche Mittelstands-Bund e.V. (DMB) ist Informationsdienstleister und Interessenvertreter seiner rund 14.000 Mitglieder. In einer Pressemitteilung empfiehlt er Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument.

Der Deutsche Mittelstands-Bund e.V. (DMB)

Der DMB ist der Bundesverband für Deutschlands kleine und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf. In diesem Jahr feiert er sein 30-jähriges Bestehen. Er vertritt rund 14.000 Unternehmen vor allem durch die bestehenden Netzwerke in der Wirtschaft und Politik. Zudem stellt er Unternehmen als Dienstleistung beispielsweise Informationen aller relevanten Unternehmensbereiche, Rahmenverträge oder den eigenen Mitgliederservice zur Verfügung. Laut eigener Aussage sei der DMB eine der größten unabhängigen Interessen- und Unternehmerverbände in Deutschland.

Mittelstandsverband empfiehlt Factoring

Für viele Mittelständler seien ausgereizte Zahlungsziele der Debitoren, sowie ein entsprechendes Debitorenmanagement mit einem mehrstufigen Mahnwesen mitunter existenzbedrohend. Fällt dann noch eine der bereits lange überfälligen Forderungen aus, ist es für viele Unternehmen – je nach Höhe des Forderungsausfalls – sehr schwierig dies zu verkraften. In einem anderen NEWSBLOG Eintrag hatte van teef & partner bereits über die Gefahr von Folgeinsolvenzen berichtet (http://www.vanteef.de/?p=1095).

Entscheiden am Factoring ist aber die Finanzierungsfunktion. Zahlungsziele und besonders Überfälligkeiten der Kunden müssen nämlich von den Unternehmen finanziert werden. Bei einer Factoringlösung kauft ein Finanzierungsinstitut dem Unternehmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ab. Innerhalb weniger Tage wird der Rechnungsbetrag abzüglich eines kleinen Sperrbetrags dem Konto gutgeschrieben.

Das Unternehmen erhalte sofort Liquidität mit dem zusätzlichen Vorteil, dass der Factor ständig die Bonitäten der Abnehmer prüfe und im Rahmen gewährter Limite einen vollen Schutz vor Forderungsausfall biete. Damit könne das Unternehmen sein Kerngeschäft betreiben, ohne viel Zeit auf den Einzug der Außenstände zu verwenden, so Marc Tenbieg, der geschäftsführende Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB).

Factoring ist kein Einheitsprodukt

Die Übernahme des Ausfallrisikos der Forderungen indes kennzeichnet das sog. „echte Factoring“. Beim Gegenentwurf, dem „unechten Factoring“ verbleibt das Ausfallrisiko beim Anschlußhaus. Eine in der Praxis häufig geforderte und vom DMB empfohlene Variante des Factoring ist das so genannte „stille Factoring“. Hier erfährt der Kunde des Unternehmens nichts vom Verkauf der Forderung, sondern zahlt auf ein Konto des Unternehmens, das an das Finanzierungsinstitut abgetreten ist.

Der DMB empfiehlt wegen der durch Factoring verursachten Kosten einen Marktvergleich. Häufig bieten Factoringinstitute auch nciht alle Varianten des Factoring an, bzw. entwickeln eigene Besonderheiten oder arbeiten nciht mit allen Branchen und Unternehmensgrößen zusammen. Damit alle Vorteile des Factoring genutzt werden können, ist eine hoch individuelle Vertragsgestaltung notwendig.

Wir unterstützen Sie als Factoring Makler sowohl bei der Auswahl und dem Setup als auch bei bereits bestehenden Programmen. Nehmen Sie gerne Kontakt für ein unverbindliches Informationsgespräch auf: http://www.vanteef.de/kontakt/

(Quelle: Deutscher Mittelstands-Bund e.V. (DMB), http://www.mittelstandsbund.de/pressemitteilung_15022012, abgerufen 27.09.2012)
(Suchwörter zu diesem Artikel: Factoring, Forderungsausfall, Kreditversicherung, Warenkreditversicherung, echtes Factoring, unechtes Factoring, stilles Factoring, Factoring Makler)
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